MOTIVATION

Motivation treibt uns alle an, denn ohne sie verharren wir auf der Stelle und im schlimmsten Fall finden wir uns einfach mit den Gegebenheiten ab. Zu einem erfüllten Leben gehört jedoch, dass wir das was wir tun mit Freude machen, sowohl im privaten als auch gerade im beruflichen Kontext. Das soll nicht heißen, dass wir nicht auch einmal lustlos sein dürfen, denn das ist ganz natürlich, aber wenn wir jeden Tag nur noch als Last empfinden, dann sollten wir uns fragen woran das liegt. Gerade im beruflichen Alltag ist Motivation wichtig. Wenn ich an jedem Wochenende bereits entnervt an den Montag und meine neue Arbeitswoche denke, anstatt meine Freizeit zu genießen, sollte sich etwas ändern.

Es gibt zwei Arten von Motivation: die sogenannte intrinsische Motivation und die extrinsische Motivation. Die intrinsische Motivation ist die stärkste Art der Motivation, da sie durch eigene Ziele, Wünsche und Leidenschaften hervorgerufen wird. Die extrinsische Motivation hingegen wird durch äußere Anreize geweckt, die meist materieller oder finanzieller Art sind oder durch Status hervorgerufen werden. Negativ kann diese jedoch auch durch Strafen und Sanktionen bewirkt werden.

Führungskräfte sollten beide Motivationsarten berücksichtigen, wobei die intrinsische Motivation wichtiger ist, da extrinsische Faktoren nicht immer in der Form oder auf Dauer wie der Mitarbeiter diese sich wünscht, erfüllt werden können. Ein intrinsisch motivierter Mitarbeiter bringt von sich aus Kreativität, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung in ein Team und Unternehmen ein.

Das MOTIVATIONSHAUS zeigt sehr schön die Bausteine auf, die notwendig sind; um Mitarbeiter zu motivieren:

Das Fundament bilden hierbei Beziehungen, sowohl zu Vorgesetzen als auch zu Kollegen und Kolleginnen. Wir engagieren uns, weil wir uns dem Team oder einer Führungskraft gegenüber verpflichtet fühlen, zum Beispiel weil diese uns gegenüber freundlich und fair waren und sind.

Der Sinn von Tätigkeiten ist wichtig, da wir uns von ihm dazu bewegen lassen auch Tätigkeiten auszuführen, die keinen Spaß machen, sofern der Sinn der Aufgabe erkennbar ist.

Damit verbunden ist ein konkretes Ziel notwendig. Wenn wir wissen welche sinnvollen Ziele wir anstreben, desto mehr werden wir uns engagieren dieses Ziel zu erreichen.

Auch ein wenig Druck, der oft als negativ empfunden wird, ist erforderlich. Zielvereinbarungen sind nur dann sinnvoll, wenn fixe Termine vereinbart werden bei denen gemeinsam geprüft wird ob das Ziel in der vorgesehenen Zeit erreicht wurde. Wenn eine Führungskraft sich nach einer Zielvereinbarung nicht mehr um die Zielerreichung kümmert, so wird das von dem Mitarbeiter als Gleichgültigkeit erlebt. Mitarbeiter erwarten jedoch, dass ihre Leistungen erkannt und bewertet werden.

Eine Führungskraft muss Mitarbeitern auch das notwendige Selbstvertrauen vermitteln, um eine Aufgabe zu erfüllen. Hierbei muss sichergestellt sein, dass die notwendigen Fähigkeiten verfügbar sind und dem Mitarbeiter Ressourcen, zum Beispiel Schulungen, zugänglich gemacht werden.

Damit Mitarbeiter intrinsische Motivation entwickeln, müssen sie die Gelegenheit haben sich Tätigkeiten zu eigen zu machen. Dies wird durch Gestaltungsmöglichkeiten erreicht. Hierbei ist es wichtig, dass eine Führungskraft die Schritte des Mitarbeiters zur Zielerreichung nicht permanent überwacht, sondern dem Mitarbeiter freie Hand und Vertrauen schenkt.

Als Führungskraft ist man auch dafür verantwortlich, dass dem Mitarbeiter alle notwendigen Ressourcen zur Bewältigung seiner Aufgabe zur Verfügung stehen, denn nichts ist demotivierender als festzustellen, dass nicht alles vorhanden ist, um das Ziel zu erreichen, z.B. Räumlichkeiten, Ausstattung, Zeit.

Eine gute Organisation ist ein weiterer wichtiger Baustein. Ein Team muss wissen wer für was zuständig ist und inwieweit die verschiedenen Tätigkeiten sich überschneiden ohne das Kompetenzen überschritten oder übergangen werden.

Und zuletzt darf keinesfalls die Freude fehlen. Durch Freude wächst das Engagement und eine Führungskraft muss nicht ständig motivieren. Mehr Freude kann bereits durch Kleinigkeiten geschaffen werden, sei es die Möglichkeit Musik zu hören während der Arbeitszeit, eine spezielle Sonderaufgabe, die vielleicht nur einen kleinen Prozentanteil der Arbeitszeit ausmacht, aber dem Mitarbeiter viel bedeutet, oder gutes Equipment, mit dem die Arbeit leichter von der Hand geht. Hier ist das Feedback des Mitarbeiters das A und O.

Gehe ich als Führungskraft die Bausteine dieses Motivationshauses an, und fordere ich als Mitarbeiter im Gegenzug diese ein, werden alle Beteiligten motiviert, engagiert und erfolgreich sein.

Gerne unterstütze ich Sie beim Bau Ihres Motivationshauses. Melden Sie sich!